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Kohlrabi Rice

Kalam Polo

Kalam Polo Kohlrabi Reis chefopersia.de

Tasty Kohlrabi Rice Dish

449 mal gesehen

Reis: 250 g
Wasser: 1 Liter
Kohlrabi: 2
Hackfleisch: 200 g
Zitronensaft: 1 EL
Lauch: 40 g
Dill: 40 g
Petersilie: 40 g
Zwiebel: 2 Klein
Kurkuma: 2 TL
Salz: 1 TL
Schwarzer Pfeffer: 1 TL
Zimt: 1 TL
Kreuzkümmel: 1 TL
Butter: 30 g
Aufgebrühter Safran: 2 EL

Kalam Polo Rezept

  1. Reis in Salzwasser einweichen

    Wir geben den Reis in eine Schüssel, fügen Salz hinzu und bedecken ihn mit kaltem Wasser. Dann lassen wir ihn mehrere Stunden einweichen. Dadurch verkürzt sich nicht nur die Garzeit, sondern die Reiskörner werden nach dem Kochen auch schön lang und locker. Das Salz sorgt zusätzlich dafür, dass die Reiskörner beim Kochen nicht zerbrechen.

    Welche Reissorte eignet sich am besten für Kalam Polo? Persischer Reis ist ideal. Alternativ kann auch Basmatireis verwendet werden.

  2. Safranaufguss vorbereiten

    Safranfäden werden nicht direkt verwendet – sie müssen zunächst als Aufguss zubereitet werden. Dafür nehmen wir ein paar Safranfäden und zerstoßen sie in einem kleinen Mörser. Anschließend geben wir das feine Safranpulver in ein kleines Einmachglas oder eine Kanne. Jetzt kommt ein Eiswürfel dazu. Sobald dieser geschmolzen ist, gießen wir etwas heißes Wasser darüber, verschließen das Glas und lassen den Aufguss wie Tee ziehen. So entsteht ein leuchtend roter Safranaufguss mit intensivem Duft.

    Hinweis: Falls kein Mörser zur Hand ist, kann der Safran auch mit einem stabilen Gegenstand wie dem Griff eines Messers zerdrückt werden.

  3. Kohlrabi vorbereiten und anbraten

    Zunächst wird der Kohlrabi geschält und in feine, gleichmäßige Streifen geschnitten. Anschließend wird in einer Pfanne etwas Öl erhitzt. Der geschnittene Kohlrabi wird in die Pfanne gegeben und so lange angebraten, bis er weich und leicht golden ist. Nun werden Kurkuma, etwas Salz und ein kleiner Schuss Zitronensaft hinzugefügt. Die Mischung wird kurz weiterangebraten, damit das Kurkuma sein Aroma entfalten kann. Danach wird der Kohlrabi aus der Pfanne genommen und beiseitegestellt.

    Variante: Anstelle von Kohlrabi kann auch Weißkohl verwendet werden.

  4. Kräuter fein hacken

    Die frischen Kräuter – Petersilie, Schnittlauch und Dill – werden gewaschen und anschließend mit einem scharfen Messer oder einem Küchengerät sehr fein gehackt. Die Kräuter können natürlich auch mit einem scharfen Messer gehackt werden.

    Wie du Kräuter einfach und professionelle schneiden kannst, erfährst du in unserem Artikel „5 Kochtipps aus unserer Kochshow“.

  5. Kleine Hackfleischbällchen formen und anbraten

    Die Zwiebel wird fein gerieben und der Saft gut ausgepresst. Anschließend wird der geriebene Zwiebelbrei zusammen mit dem Hackfleisch in eine Schüssel gegeben. Dabei spielt die Wahl der Fleischsorte keine Rolle. Nun werden Salz, Pfeffer, das restliche Kurkuma und etwas Zimt hinzugefügt. Die Masse wird gründlich durchgeknetet, bis eine homogene Mischung entsteht. Aus dieser Mischung werden nun kleine Fleischbällchen geformt, die im Persischen Kufteh Ghelgheli genannt werden. Die geformten Bällchen werden in derselben Pfanne mit etwas Öl rundherum goldbraun angebraten und beiseitegestellt. Wer mag, kann die andere Hälfte der Zwiebel in feine Streifen schneiden, in etwas Öl karamellisieren und später zusammen mit den Fleischbällchen in den Reis schichten.

    Kann Kalam Polo auch vegetarisch zubereitet werden? Ja, das Hackfleisch kann für eine vegetarische oder vegane Version einfach weggelassen werden. Die Zubereitung bleibt ansonsten gleich.

  6. Reis kochen und abgießen

    In einem großen Topf wird reichlich Wasser zum Kochen gebracht (etwa ein Liter Wasser für 250 Gramm Reis). Der eingeweichte Reis wird in das kochende Wasser gegeben. Nach etwa acht bis zehn Minuten wird die Konsistenz des Reises geprüft; Er sollte noch „al dente“ sein. Anschließend wird das Wasser abgegossen und der Reis in ein Sieb gegeben. Bei der Topfwahl ist darauf zu achten, dass er groß genug für alle weiteren Zutaten ist.

  7. Zutaten schichten

    Zunächst wird der Boden des Topfes mit etwas Öl bedeckt. Nun wird die gewünschte Tahdig-Schicht auf den Boden gelegt, beispielsweise Kartoffelscheiben, Fladenbrot oder Reis selbst. Anschließend wird eine Schicht Reis auf den Topfboden gegeben. Darauf wird eine Schicht aus gehackten Kräutern, angebratenem Kohlrabi und kleinen Fleischbällchen verteilt. Dieser Vorgang wird wiederholt, wobei die letzte Schicht aus den vorbereiteten Zutaten bestehen sollte. Zuletzt wird der vorbereitete Safranaufguss über den Reis geträufelt. Ein Stück Butter wird in kleine Würfel geschnitten und auf der Oberfläche des Reises verteilt.

    Wie du perfekten persischen Reis mit Tahdig zubereitest, erfährst du in unserem Artikel „Reis auf persische Art“.

  8. Reis dämpfen lassen und Tahdig bilden

    Für die traditionelle persische Reiszubereitung gehen wir wie folgt vor: Wir stechen mit dem Ende eines Löffels oder einem Messer ein paar Löcher in den Reis, damit der Dampf im Topf besser zirkulieren kann und der Reis gleichmäßiger gart. Anschließend wickeln wir ein sauberes Geschirrtuch um den Topfdeckel oder legen ein Backpapier, das zuvor nass gemacht und wieder entfaltet wurde, direkt auf den Reis. So wird die überschüssige Feuchtigkeit aufgesaugt, die sonst in den Reis tropfen würde. So bleiben die Reiskörner locker und es entsteht kein klebriger Reis. Nun legen wir den Deckel fest auf den Topf und lassen den Reis bei niedriger Hitze etwa 30 bis 40 Minuten lang dämpfen. Auf diese Weise wird der Reis nicht nur schön fluffig, sondern es bildet sich auch eine wunderbar goldbraune und knusprige Kruste am Boden – der sogenannte Tahdig.

    Tipp: Schaut unser Video-Tutorial an, um die Schichttechnik und alle weiteren Schritte besser nachvollziehen zu können.
  9. Kalam Polo servieren

    Das fertige Kalam Polo wird in einer großen Servierschüssel angerichtet und traditionell mit Beilagen wie Mast-o-Khiar (Joghurt mit Gurken und Minze), Shirazi-Salat oder Torshi (eingelegtes Gemüse) serviert.

    Suchst du noch mehr Inspiration? Auf unserer Rezeptseite findest du eine große Auswahl an persischen Gerichten. Mit der Filterfunktion lassen sich passende Rezepte für jeden Anlass schnell finden. Wer tiefer in die persische Küche eintauchen möchte, findet in der „Chef of Persia Akademie“ den idealen Einstieg.

Reis: 250 g
Wasser: 1 Liter
Kohlrabi: 2
Hackfleisch: 200 g
Zitronensaft: 1 EL
Lauch: 40 g
Dill: 40 g
Petersilie: 40 g
Zwiebel: 2 Klein
Kurkuma: 2 TL
Salz: 1 TL
Schwarzer Pfeffer: 1 TL
Zimt: 1 TL
Kreuzkümmel: 1 TL
Butter: 30 g
Aufgebrühter Safran: 2 EL

Eine Portion Kalam Polo enthält 1700 Kcal

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Wo kann man Kalam Polo bestellten?

Du möchtest wissen, wo du dieses Gericht probieren kannst? Wir haben recherchiert und herausgefunden, welche Lokale dieses Gericht (oder eine Variante davon) auf ihrer Speisekarte führen. 

Erwähne beim Bestellen Chef of Persia!

Was ist Kalam Polo?

Kalam Polo (کلم پلو) ist ein duftendes persisches Schicht-Reisgericht aus Shiraz mit gekochtem Kohlrabi oder Weißkohl, aromatischen frischen Kräutern und kleinen Hackfleischbällchen.

Es handelt sich um ein Polo (Pilaw), bei dem die Reiskörner zusammen mit den feinen Zutaten in Schichten gedämpft werden, wodurch jedes Reiskorn den würzigen Geschmack der Kräuter und des Gemüses annimmt.

Das Gericht stammt aus der Stadt Shiraz, die in Persien für ihre duftenden Gärten, ihre Poesie und ihre vielseitige, aromatische Küche bekannt ist.

Der Geschmack des Kalam Polo ist eine harmonische Mischung aus der Süße des Kohls, der Frische von Kräutern wie Petersilie und Dill und dem würzigen Aroma des Fleisches. Typischerweise wird es mit einer knusprigen Reiskruste (Tahdig) am Boden des Topfes serviert und passt hervorragend zu Joghurt oder einem scharfen Salat wie Salad-e Shirazi.

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Häufig gestellte Fragen zu Kalam Polo

Für dieses Gericht ist persischer Reis ideal, da er sich am besten für die persische Kochmethode (Polo/Dämpfen) eignet. Alternativ kann auch hochwertiger Basmatireis verwendet werden. Wichtig ist, dass der Reis mehrere Stunden eingeweicht wird, damit die Körner beim Kochen nicht brechen und später locker und lang werden.
Ja, das mehrstündige Einweichen in Salzwasser verkürzt die Kochzeit im kochenden Wasser. Außerdem sorgt es dafür, dass die Reiskörner beim anschließenden Dämpfen (Damkoni) schön lang und locker werden. Zusätzlich verhindert das Salz, dass die Körner während des Kochens zerfallen.
Ja, das Gericht lässt sich variieren. Anstelle von Kohlrabi kann Weißkohl verwendet werden. Dieser sollte ebenfalls in feine Streifen geschnitten und angebraten werden. Wenn man anderes Gemüse, z. B. Karotten, verwendet, wird es ein anderes Reisgericht, da wir in der persischen Küche recht viele Reisgerichte haben. Es heißt ja Kalam Polo und „Kalam“ bedeutet auf Persisch „Kohl“.
Ja, das Hackfleisch kann weggelassen werden. Stattdessen können zusätzliche Gemüse wie gebratene Auberginen, Zucchini oder Champignons verwendet werden. Für eine vegane Version lässt sich die Butter durch pflanzliche Margarine oder Öl ersetzen.
Beim Kalam Polo werden traditionell Dill, Petersilie und Schnittlauch verwendet. Manche geben auch etwas getrockneten Estragon dazu.
Kufteh Ghelgheli sind kleine Hackfleischbällchen, die für Kalam Polo zubereitet werden. Sie bestehen aus Hackfleisch, geriebener Zwiebel, Salz, Pfeffer, Kurkuma und Zimt. Sie werden goldbraun angebraten und dann zwischen den Reisschichten verteilt.
Nein, die Wahl der Fleischsorte (Rind, Lamm, Geflügel oder gemischt) spielt für das Gelingen des Gerichts keine entscheidende Rolle. Wichtig ist das feine Reiben der Zwiebel und das Auspressen des Saftes, bevor sie mit dem Fleisch vermischt wird. Dies sorgt für eine zarte Konsistenz der Bällchen.
Der Topfboden wird mit Öl ausgelegt und nach Belieben mit Kartoffelscheiben, Brot oder Reis bedeckt. Durch das langsame Dämpfen bei niedriger Hitze entsteht am Boden eine goldbraune, knusprige Schicht, die als Tahdig bezeichnet wird.
Das Einweichen in Salzwasser, das Abgießen nach kurzem Kochen sowie das Auslegen des Deckels mit einem Tuch oder Backpapier helfen, überschüssige Feuchtigkeit zu vermeiden. So bleibt der Reis locker und körnig.
Das Abdecken des Topfdeckels mit einem sauberen Geschirrtuch oder nassem Backpapier dient dazu, die überschüssige Feuchtigkeit im Topf aufzusaugen. Andernfalls würde diese als Kondenswasser auf den Reis tropfen. Dies ist entscheidend, damit die Reiskörner während des Dämpfens locker und fluffig bleiben und das Gericht nicht matschig wird.
Nach dem Schichten wird das Gericht bei niedriger Hitze etwa 30 bis 40 Minuten gedämpft. In dieser Zeit gart der Reis vollständig und die Kruste bildet sich.
Typische Beilagen sind Mast-o-Khiar (Joghurt mit Gurke und Minze), Shirazi-Salat und eingelegtes Gemüse (Torshi). Diese frischen und säuerlichen Begleiter runden das Gericht ab.

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