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| Blumenkohl: | 200 g |
| Karotte: | 1 |
| Selleriestange: | 2 |
| Gurke: | 3 klein |
| Salz: | 1 EL |
| Schwarzkümmel: | 1 TL |
| Koriandersamen: | 1 TL |
| Kurkuma: | 1 TL |
| Essig | |
| Einmachglas | |
Die Basis für das klassische Torshi bilden in der Regel Blumenkohl, Karotten, Sellerie und kleine Gurken. Je nach Geschmack können auch andere Gemüsesorten wie Knoblauch, Schalotten oder Auberginen hinzugefügt werden. Alle Gemüsesorten werden gründlich gewaschen, in ein Sieb gegeben und anschließend auf einem sauberen Tuch für mehrere Stunden an der Luft getrocknet, da keinerlei Restfeuchtigkeit an den Gemüsen verbleiben sollte.
Varianten: Wer getrocknete Schalotten (Mousir) verwendet, sollte diese über Nacht in Wasser einweichen, das Wasser mehrmals wechseln und die Schalotten vor der weiteren Verwendung gut abtropfen und trocknen lassen. Wenn Auberginen zum Einsatz kommen, werden diese in Stücke geschnitten und ohne Schale für etwa 2 Minuten in etwas Essig gekocht. Danach werden sie abgegossen und unter einem Gewicht gepresst, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Für ein besonders aromatisches Torshi können auch frische Kräuter wie Estragon, Bohnenkraut, Dill oder Sellerieblätter verwendet werden. Sie werden fein gehackt und getrocknet, bevor sie hinzugefügt werden.
Der Blumenkohl wird in kleine Stücke geteilt. Karotten werden in Scheiben und Selleriestangen in etwa 1 cm große Stücke geschnitten. Kleine Gurken können im Ganzen verwendet werden. Falls größere Gurken verwendet werden, schneiden wir diese in etwa 2 cm dicke Stücke. Es ist wichtig, die Gurkenstücke nicht zu dünn zu schneiden, da sie sonst mit der Zeit matschig werden. Frische Schalotten werden in Ringe geschnitten. Wer möchte, kann auch ein paar scharfe grüne Chilischoten hinzufügen, um dem eingelegten Gemüse eine würzige Schärfe zu verleihen.
Tipp: Um die Wartezeit bis zum fertigen Torshi zu verkürzen, können die geschnittenen Gemüsesorten mit Salz bestreut und für eine Stunde beiseitegestellt werden, damit die Flüssigkeit entweichen kann. Die ausgetretene Flüssigkeit wird dann weggeschüttet und das Gemüse kann weiterverarbeitet werden.
Das vorbereitete und geschnittene Gemüse wird in eine große Schüssel gegeben. Salz, Kurkuma, Schwarzkümmel und Koriandersamen werden hinzugefügt. Mit sauberen Händen wird alles gut vermengt, sodass die Gewürze gleichmäßig verteilt sind. Anschließend wird die Gemüsemischung in ein sauberes, trockenes Glas gegeben und leicht angedrückt, sodass keine Hohlräume entstehen. Das Gemüse sollte jedoch nicht zu stark gepresst werden, um die Struktur nicht zu beschädigen.
Das Gemüse im Glas wird nun vollständig mit Essig bedeckt. Traditionell wird für dieses eingelegte Gemüse roter Weinessig verwendet, aber auch heller Essig eignet sich. Zum Schluss werden ein paar frische Sellerie- oder Estragonblätter oben auf die Gemüsemischung gelegt, bevor das Glas fest verschlossen wird.
Hinweis: Beim Einlegen sollte immer ein sauberer, trockener Löffel oder eine Gabel verwendet werden, um das Torshi nicht mit Feuchtigkeit oder Fett zu verunreinigen. Dies könnte zur Schimmelbildung führen und die Haltbarkeit des Torshi beeinträchtigen.
Das Glas sollte an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt werden. Die Reifezeit kann je nach Umgebungstemperatur variieren und dauert in der Regel zwei Wochen bis einen Monat. Das Torshi ist fertig, wenn der intensive Geschmack des Essigs abgemildert ist und die Aromen der Gewürze in das Gemüse eingezogen sind. Das Gemüse sollte dann leicht weicher als im rohen Zustand sein. Torshi wird in kleinen Mengen als Beilage zu herzhaften persischen Gerichten, wie zum Beispiel Abgoosht, Loubia Polo oder Gheymeh serviert.
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| Karotte: | 1 |
| Selleriestange: | 2 |
| Gurke: | 3 klein |
| Salz: | 1 EL |
| Schwarzkümmel: | 1 TL |
| Koriandersamen: | 1 TL |
| Kurkuma: | 1 TL |
| Essig | |
| Einmachglas | |
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Torshi (ترشی) ist ein traditionelles persisches eingelegtes Gemüse, das in Essig mit verschiedenen Gewürzen reift. Die Mischung besteht meist aus Blumenkohl, Karotten, Sellerie oder Gurken, die gemeinsam mit Gewürzen wie Kurkuma, Schwarzkümmel oder Koriandersamen in Gläser gefüllt und vollständig mit Essig übergossen werden. Während der Lagerung verbinden sich die Aromen, das Gemüse wird leicht weich und nimmt den charakteristischen sauren Geschmack an.
Torshi gibt es in zahlreichen Varianten, die sich je nach Region und verfügbaren Zutaten unterscheiden. Im Süden Irans etwa wird Mango-Torshi oder Dattel-Torshi zubereitet, in anderen Gegenden sind Varianten mit unreifen Mandeln oder Roter Bete verbreitet. Die gemischte Torshi – Torshi-ye Makhloot – ist die am häufigsten servierte Version und findet sich fast auf jedem iranischen Esstisch.
Das Einlegen von Gemüse in Essig kennt man weltweit, etwa in Form von eingelegten Gurken oder Mixed Pickles im europäischen Raum. Der Unterschied liegt im Geschmacksprofil: Während europäische Varianten oft süß-sauer sind, zeichnet sich die iranische Torshi durch ihre klare, säuerliche Note aus, die durch die Auswahl der Gewürze eine besondere Tiefe erhält.
Torshi wird stets als Beilage zu warmen Gerichten gereicht, beispielsweise zu Eintöpfen wie Abgoosht oder Adas Polo. Neben dem geschmacklichen Kontrast wird ihr auch eine verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben, da die Säure und die Gewürze den Magen anregen.
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