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Pickles

Torshi

Torshi oder Torschi chefofpersia

Saure Beilage aus eingelegtem Gemüse

542 mal gesehen

Blumenkohl: 200 g
Karotte: 1
Selleriestange: 2
Gurke: 3 klein
Salz: 1 EL
Schwarzkümmel: 1 TL
Koriandersamen: 1 TL
Kurkuma: 1 TL
Essig
Einmachglas

Torshi Rezept

  1. Gemüse waschen und trocknen

    Die Basis für das klassische Torshi bilden in der Regel Blumenkohl, Karotten, Sellerie und kleine Gurken. Je nach Geschmack können auch andere Gemüsesorten wie Knoblauch, Schalotten oder Auberginen hinzugefügt werden. Alle Gemüsesorten werden gründlich gewaschen, in ein Sieb gegeben und anschließend auf einem sauberen Tuch für mehrere Stunden an der Luft getrocknet, da keinerlei Restfeuchtigkeit an den Gemüsen verbleiben sollte.

    Varianten: Wer getrocknete Schalotten (Mousir) verwendet, sollte diese über Nacht in Wasser einweichen, das Wasser mehrmals wechseln und die Schalotten vor der weiteren Verwendung gut abtropfen und trocknen lassen. Wenn Auberginen zum Einsatz kommen, werden diese in Stücke geschnitten und ohne Schale für etwa 2 Minuten in etwas Essig gekocht. Danach werden sie abgegossen und unter einem Gewicht gepresst, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Für ein besonders aromatisches Torshi können auch frische Kräuter wie Estragon, Bohnenkraut, Dill oder Sellerieblätter verwendet werden. Sie werden fein gehackt und getrocknet, bevor sie hinzugefügt werden.

  2. Gemüse schneiden

    Der Blumenkohl wird in kleine Stücke geteilt. Karotten werden in Scheiben und Selleriestangen in etwa 1 cm große Stücke geschnitten. Kleine Gurken können im Ganzen verwendet werden. Falls größere Gurken verwendet werden, schneiden wir diese in etwa 2 cm dicke Stücke. Es ist wichtig, die Gurkenstücke nicht zu dünn zu schneiden, da sie sonst mit der Zeit matschig werden. Frische Schalotten werden in Ringe geschnitten. Wer möchte, kann auch ein paar scharfe grüne Chilischoten hinzufügen, um dem eingelegten Gemüse eine würzige Schärfe zu verleihen.

    Tipp: Um die Wartezeit bis zum fertigen Torshi zu verkürzen, können die geschnittenen Gemüsesorten mit Salz bestreut und für eine Stunde beiseitegestellt werden, damit die Flüssigkeit entweichen kann. Die ausgetretene Flüssigkeit wird dann weggeschüttet und das Gemüse kann weiterverarbeitet werden.

  3. Gemüse und Gewürze mischen und einlegen

    Das vorbereitete und geschnittene Gemüse wird in eine große Schüssel gegeben. Salz, Kurkuma, Schwarzkümmel und Koriandersamen werden hinzugefügt. Mit sauberen Händen wird alles gut vermengt, sodass die Gewürze gleichmäßig verteilt sind. Anschließend wird die Gemüsemischung in ein sauberes, trockenes Glas gegeben und leicht angedrückt, sodass keine Hohlräume entstehen. Das Gemüse sollte jedoch nicht zu stark gepresst werden, um die Struktur nicht zu beschädigen.

  4. Mit Essig bedecken und verschließen

    Das Gemüse im Glas wird nun vollständig mit Essig bedeckt. Traditionell wird für dieses eingelegte Gemüse roter Weinessig verwendet, aber auch heller Essig eignet sich. Zum Schluss werden ein paar frische Sellerie- oder Estragonblätter oben auf die Gemüsemischung gelegt, bevor das Glas fest verschlossen wird.

    Hinweis: Beim Einlegen sollte immer ein sauberer, trockener Löffel oder eine Gabel verwendet werden, um das Torshi nicht mit Feuchtigkeit oder Fett zu verunreinigen. Dies könnte zur Schimmelbildung führen und die Haltbarkeit des Torshi beeinträchtigen.

  5. Torshi reifen lassen und servieren

    Das Glas sollte an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt werden. Die Reifezeit kann je nach Umgebungstemperatur variieren und dauert in der Regel zwei Wochen bis einen Monat. Das Torshi ist fertig, wenn der intensive Geschmack des Essigs abgemildert ist und die Aromen der Gewürze in das Gemüse eingezogen sind. Das Gemüse sollte dann leicht weicher als im rohen Zustand sein. Torshi wird in kleinen Mengen als Beilage zu herzhaften persischen Gerichten, wie zum Beispiel Abgoosht, Loubia Polo oder Gheymeh serviert.

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Blumenkohl: 200 g
Karotte: 1
Selleriestange: 2
Gurke: 3 klein
Salz: 1 EL
Schwarzkümmel: 1 TL
Koriandersamen: 1 TL
Kurkuma: 1 TL
Essig
Einmachglas

Eine Portion Torshi enthält 140 Kcal

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Wo kann man Torshi bestellten?

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Was ist Torshi?

Torshi (ترشی) ist ein traditionelles persisches eingelegtes Gemüse, das in Essig mit verschiedenen Gewürzen reift. Die Mischung besteht meist aus Blumenkohl, Karotten, Sellerie oder Gurken, die gemeinsam mit Gewürzen wie Kurkuma, Schwarzkümmel oder Koriandersamen in Gläser gefüllt und vollständig mit Essig übergossen werden. Während der Lagerung verbinden sich die Aromen, das Gemüse wird leicht weich und nimmt den charakteristischen sauren Geschmack an.

Torshi gibt es in zahlreichen Varianten, die sich je nach Region und verfügbaren Zutaten unterscheiden. Im Süden Irans etwa wird Mango-Torshi oder Dattel-Torshi zubereitet, in anderen Gegenden sind Varianten mit unreifen Mandeln oder Roter Bete verbreitet. Die gemischte Torshi – Torshi-ye Makhloot – ist die am häufigsten servierte Version und findet sich fast auf jedem iranischen Esstisch.

Das Einlegen von Gemüse in Essig kennt man weltweit, etwa in Form von eingelegten Gurken oder Mixed Pickles im europäischen Raum. Der Unterschied liegt im Geschmacksprofil: Während europäische Varianten oft süß-sauer sind, zeichnet sich die iranische Torshi durch ihre klare, säuerliche Note aus, die durch die Auswahl der Gewürze eine besondere Tiefe erhält.

Torshi wird stets als Beilage zu warmen Gerichten gereicht, beispielsweise zu Eintöpfen wie Abgoosht oder Adas Polo. Neben dem geschmacklichen Kontrast wird ihr auch eine verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben, da die Säure und die Gewürze den Magen anregen.

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Häufig gestellte Fragen zu Torshi

Torshi wird in vielen verschiedenen Varianten zubereitet, die sich je nach Region und verfügbaren Zutaten unterscheiden. Die bekannteste Form ist Torshi-ye Makhloot, eine Mischung aus Blumenkohl, Karotten, Sellerie und Gurken. Im Süden Irans sind Mango-Torshi und Dattel-Torshi verbreitet, die eine fruchtig-säuerliche Note haben. Ebenfalls beliebt sind Torshi mit Roter Bete, das durch seine kräftige Farbe auffällt, sowie Torshi-ye Chaghaleh Badam mit unreifen Mandeln. Auch Knoblauch-Torshi (Sir-Torshi), das oft mehrere Jahre reift und dann eine dunkle Farbe und milderen Geschmack annimmt, gehört zu den klassischen Varianten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche hausgemachte Abwandlungen, etwa mit Auberginen, Schalotten, frischen Kräutern oder scharfen Chilischoten.
Traditionell wird roter Weinessig verwendet, da er ein kräftiges Aroma und eine intensive Farbe verleiht. Alternativ kann auch heller Essig eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass das Gemüse vollständig mit Essig bedeckt ist, um Haltbarkeit und Geschmack zu gewährleisten.
Die traditionelle Mischung, Torshi-ye Makhloot, enthält typischerweise Blumenkohl, Karotten, Sellerie und kleine Gurken. Je nach Geschmack können auch Knoblauch, Schalotten, Auberginen oder sogar frische Kräuter wie Estragon und Dill hinzugefügt werden.
Für Torshi eignen sich am besten kleine, feste Gurkensorten, da sie ihre knackige Konsistenz beim Einlegen besser behalten. Große Schlangengurken sind weniger geeignet, da sie einen höheren Wassergehalt haben und nach dem Einlegen oft matschig werden.
Häufig werden Estragon, Bohnenkraut, Dill oder Sellerieblätter verwendet. Die Kräuter sollten fein gehackt und vor dem Einlegen getrocknet werden, damit sie den Essig aufnehmen und ihre Aromen gleichmäßig abgeben.
Die Reifezeit hängt von der Temperatur und den verwendeten Zutaten ab. In der Regel dauert es zwei bis vier Wochen, bis das Gemüse die richtige Konsistenz und den gewünschten Geschmack entwickelt hat. Während dieser Zeit verbinden sich die Aromen von Essig, Gewürzen und Gemüse.
Ja, eine Methode zur Verkürzung der Wartezeit ist es, das geschnittene Gemüse mit Salz zu bestreuen und etwa eine Stunde stehenzulassen. Die dabei austretende Flüssigkeit wird dann entfernt, was den Prozess beschleunigt.
Gemüse sollte vollständig trocken sein, bevor es eingelegt wird. Gurkenstücke sollten nicht zu dünn geschnitten werden, damit sie ihre Struktur behalten. Zudem empfiehlt es sich, das Glas nach dem Befüllen nicht zu stark zu pressen, um die Gemüsestücke nicht zu beschädigen.
Bei kühler und dunkler Lagerung ist Torshi mehrere Monate haltbar. Wichtig ist, dass immer sauberes und trockenes Besteck zum Entnehmen verwendet wird, damit keine Feuchtigkeit oder Fett ins Glas gelangt. Andernfalls kann Schimmel entstehen.
Die Gläser mit Torshi sollten an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt werden, damit sie in Ruhe reifen können. Wichtig ist auch, das Torshi immer nur mit einem sauberen, trockenen Löffel zu entnehmen, um eine Kontamination durch Feuchtigkeit oder Fett zu vermeiden, die Schimmel verursachen könnte.
Torshi wird in kleinen Portionen als Beilage gereicht. Es passt besonders gut zu kräftigen Eintöpfen wie Abgoosht, Gheymeh oder Loubia Polo. Durch seine Säure bildet es einen geschmacklichen Kontrast und unterstützt die Verdauung.

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