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| Auberginen: | 2 (medium) |
| Kartoffel: | 1 (große) |
| Tomaten: | 2 |
| Zwiebel: | 1 (medium) |
| Knoblauchzehe: | 1 |
| Kurkuma: | 1 TL |
| Salz: | 1 TL |
| schwarzer Pfeffer: | 1 TL |
| Öl: | 2 EL |
Die Auberginen schälen, der Länge nach in dicke Streifen schneiden und anschließend grob würfeln (etwa 4 cm lang). Damit sie ihre Bitterstoffe verlieren und einen milderen Geschmack bekommen, legen wir sie in Salzwasser ein. Dafür geben wir Wasser in eine Schüssel, fügen Salz hinzu und rühren gut um. Die Auberginen für etwa 30 Minuten darin einweichen. Danach das Wasser abgießen und die Auberginen gut abtropfen lassen.
Tipp: Das Einlegen der Auberginen in Salzwasser hilft nicht nur, die Bitterstoffe zu entfernen, sondern verhindert auch, dass sie beim Braten zu viel Öl aufsaugen.
Variante: Wer statt Auberginen lieber Zucchini verwenden möchte, kann das problemlos tun. Allerdings hat Zucchini eine kühlere Wirkung auf den Körper. Deshalb empfiehlt es sich, etwas mehr Pfeffer oder andere wärmende Gewürze hinzuzufügen, um das Gericht geschmacklich auszubalancieren.
Für mehr Rezepte mit Auberginen kannst du einfach das Wort „Aubergine“ in die Suchleiste oben eingeben.
Jetzt sind die Kartoffeln dran! Sie werden geschält und in etwa 4 cm lange Würfel geschnitten. Zu kleine Stücke könnten beim Kochen zerfallen – daher schneiden wir sie nicht zu fein.
Tipp: Wenn Kartoffeln, Auberginen und Tomaten zu klein geschnitten werden, können sie während des Kochens zerfallen und das Gericht verliert seine schöne Konsistenz.
Etwas Öl in eine Pfanne geben und die Kartoffelwürfel hinzufügen. Die Kartoffeln goldbraun braten – das verleiht ihnen eine köstliche Textur. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen, damit sie ihre Form behalten.
Tipp: Die Kartoffeln werden separat gebraten und beiseitegestellt, da sie sonst beim Mischen mit den anderen Zutaten zerfallen könnten. Statt die Kartoffeln zu braten, kann man sie auch im Ofen backen und anschließend zum Gericht hinzufügen. Das reduziert den Ölverbrauch und sorgt für eine etwas leichtere Variante von Yatimcheh.
Die Zwiebeln schälen, fein würfeln und in die Pfanne geben. Unter gelegentlichem Rühren anbraten, bis sie goldbraun und aromatisch sind. Nun den Knoblauch fein reiben und direkt zu den Zwiebeln geben – das bringt eine extra Portion Geschmack!
Jetzt kommt die Hauptzutat! Die Auberginenwürfel in die Pfanne geben. Mit Kurkuma, schwarzem Pfeffer und Salz würzen – diese Gewürze geben dem Gericht eine wunderbare Tiefe. Alles gut umrühren und die Auberginen anbraten, bis sie eine schöne goldbraune Farbe bekommen.
Tipp: Die Auberginen sollten gut gebraten werden, bevor die Tomaten hinzugefügt werden, da das Anbraten Zeit braucht und für den Geschmack essenziell ist.
Während die Auberginen braten, kümmern wir uns um die Tomaten. Zuerst den Strunk entfernen, dann die Tomaten schälen – so bleibt das Essen angenehm zu kauen. Danach in grobe Würfel schneiden, damit sie beim Kochen eine schöne Konsistenz bewahren. Für eine Schritt-für-Schritt-Anleitung schau dir unser Video-Tutorial an.
Tipp: Erfahrung zeigt, dass sich die Tomatenhaut während des Kochens ablöst und das Kauerlebnis beeinträchtigt. Deshalb ist es besser, die Tomaten vorher zu schälen.
Die Tomaten in die Pfanne geben und mit den restlichen Zutaten vermengen. Anschließend die gebratenen Kartoffeln hinzufügen.
Fast geschafft! Den Deckel auf die Pfanne setzen und alles bei niedriger Hitze köcheln lassen. Dadurch verbinden sich die Aromen perfekt und das Gericht wird schön sämig.
Tipp: Wer das Gericht proteinreicher machen möchte, kann am Ende der Zubereitung ein Ei verquirlen und unter die Zutaten mischen. Das Ei stockt leicht und verbindet sich mit den Aromen, wodurch das Yatimcheh noch sättigender wird.
Und fertig ist unser Yatimcheh! Dieses Gericht wird traditionell mit frischem Brot wie Taftoon gegessen. Eine Beilage wie Shirazi-Salat ist dazu ideal. 😊
Regionale Varianten: In Shiraz werden keine Kartoffeln verwendet und die Auberginen und Tomaten in kleine Würfel geschnitten. Außerdem wird dem Gericht etwas frische oder getrocknete Bockshornklee (Shambelileh) hinzugefügt. In Tabriz wird Yatimcheh minimalistisch zubereitet – nur mit Auberginen, Tomaten und Zwiebeln. In Ardabil fügt man oft etwas Hackfleisch hinzu, um das Gericht gehaltvoller zu machen. Die Nischabur-Version enthält Hülsenfrüchte und wird mit Kashk und Minze serviert.
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| Auberginen: | 2 (medium) |
| Kartoffel: | 1 (große) |
| Tomaten: | 2 |
| Zwiebel: | 1 (medium) |
| Knoblauchzehe: | 1 |
| Kurkuma: | 1 TL |
| Salz: | 1 TL |
| schwarzer Pfeffer: | 1 TL |
| Öl: | 2 EL |
Empfehlungen von Chef of Persia
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Erwähne beim Bestellen Chef of Persia!
Yatimcheh (یتیمچه) ist ein einfaches, veganes Gericht der persischen Küche, das aus wenigen Grundzutaten wie Auberginen, Tomaten, Zwiebeln und Kartoffeln besteht. Durch die Kombination von Gewürzen wie Kurkuma und schwarzem Pfeffer entfaltet sich ein tiefes, harmonisches Aroma.
In der Provinz Fars, insbesondere in Shiraz, ist Yatimcheh besonders in warmen Sommernächten beliebt. Hier werden die Auberginen und Tomaten fein gewürfelt, die Zwiebeln jedoch in Streifen geschnitten. Kartoffeln und Eier werden in dieser Variante nicht verwendet. Stattdessen wird das Gericht mit frischen oder getrockneten Bockshornkleeblättern (Shanbalileh) gewürzt, was ihm eine besondere, leicht bittere Note verleiht.
In Tabriz wird das Gericht besonders minimalistisch gehalten. Neben Auberginen und Tomaten werden lediglich Zwiebeln und Gewürze verwendet. Diese Variante ist schnell und günstig zuzubereiten, bleibt aber dennoch aromatisch und schmackhaft.
In Ardabil und den angrenzenden Regionen Aserbaidschans wird Yatimcheh oft mit Hackfleisch angereichert. Beim Anbraten der Zwiebeln wird eine kleine Menge Rinder- oder Lammhackfleisch hinzugefügt, wodurch das Gericht herzhafter und sättigender wird.
Diese Variante enthält Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Linsen, was das Gericht nahrhafter macht. Aufgrund der zusätzlichen Zutaten ähnelt es einer dicken Suppe. Es wird traditionell mit Kashk (fermentierte Molke) und Nana Dagh (geröstete Minze) serviert. Die Zubereitung ist jedoch zeitaufwendiger, da die Hülsenfrüchte vorher eingeweicht und separat gekocht werden müssen.
Yatimcheh wird traditionell mit frischem persischem Brot wie Taftoon gegessen. Eine passende Beilage ist Shirazi-Salat, der mit seiner Frische die würzige Note des Gerichts perfekt ergänzt. Als Topping können Röstzwiebeln, Nana Dagh (geröstete Minze) oder Kashk (fermentiertes Molkenprodukt) verwendet werden, um zusätzliche Aromen und eine besondere Geschmacksvielfalt zu erzeugen.
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