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| Wasser: | 375 ml |
| Butter: | 50 g |
| Weizenmehl: | 130 g |
| Salz: | 0.25 TL |
| Zucker: | 260 g |
| Eier: | 3 |
| Frittieröl: | 1 L |
| Rosenwasser: | 3 EL |
| Safranfäden: | 4 |
| Zitronensaft: | 0.5 TL |
| Glukosesirup: | 100 g |
Zuerst bereiten wir den Sirup vor. In einen kleinen Topf Wasser geben und Zucker, Zitronensaft, Rosenwasser und einige Safranfäden hinzufügen. Zum Schluss kommt Glukosesirup dazu, um dem Sirup eine glänzende Konsistenz zu verleihen und die Haltbarkeit der Bamieh zu verlängern. Die Mischung ohne Umrühren bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Sobald der Sirup leicht köchelt, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Tipp: Falls kein Glukosesirup verfügbar ist, kann er weggelassen werden, allerdings sorgt er für die typische glänzende Oberfläche der fertigen Bamieh.
In einem Topf Wasser, Zucker, eine Prise Salz und Butter geben und bei mittlerer Hitze langsam erwärmen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Die Temperatur sollte etwa 80 °C betragen – nicht zum Kochen bringen!
Nun das Mehl auf einmal hinzufügen und kräftig rühren, bis sich der Teig zu einer kompakten Masse formt. Dann die Hitze reduzieren und für 5–7 Minuten weiterrühren, bis die überschüssige Feuchtigkeit verdampft ist. Der Teig sollte sich am Ende leicht vom Topfrand lösen lassen.
Tipp: Schau dir unser Video-Tutorial an, um genau zu sehen, wie der Teig die perfekte Konsistenz bekommt.
Den Teig aus dem Topf nehmen, in eine Schüssel geben und gleichmäßig verteilen, damit er schneller abkühlt. Sobald der Teig auf Raumtemperatur abgekühlt ist, ein Ei nach dem anderen hinzufügen. Jedes Ei gut unterrühren, bevor das nächste dazugegeben wird. Die Konsistenz regelmäßig überprüfen – möglicherweise sind weniger Eier nötig als angegeben.
Tipp: Falls alle Eier auf einmal hinzugefügt werden, kann der Teig zu flüssig werden. Lieber schrittweise arbeiten und nach Bedarf anpassen.
Den Spritzbeutel mit einer großen Blütentülle vorbereiten. Um das Befüllen zu erleichtern, den Beutel in ein hohes Glas oder einen Becher stellen. Danach den Teig vorsichtig einfüllen.
Tipp: Damit dein Spritzbeutel optimal vorbereitet ist, sieh dir unser Video-Tutorial an – es macht den Prozess viel einfacher!
In einem Topf oder einer tiefen Pfanne etwa zur Hälfte Öl einfüllen, aber die Hitze vorerst nicht einschalten. Nun den Teig aus dem Spritzbeutel vorsichtig ins Öl drücken. Mit einer geölten Schere kleine Stücke von etwa 2–4 cm direkt ins Öl schneiden. Jetzt den Topf auf den Herd stellen und die Hitze auf mittlere Stufe bringen. Das Öl erwärmt sich langsam und die Bamieh beginnen zu brutzeln. Nach einigen Minuten steigen sie an die Oberfläche. Mit einem Schaumlöffel wenden und weiterfrittieren, bis sie rundum goldbraun sind.
Die frittierten Bamieh mit einem Schaumlöffel aus dem Öl nehmen und direkt in den vorbereiteten Sirup tauchen. Nach 2–3 Minuten aus dem Sirup nehmen und auf eine Servierplatte legen.
Die fertigen Bamieh mit gehackten Pistazien bestreuen und am besten frisch genießen. Traditionell werden sie zusammen mit Zoolbia serviert.
Für weitere köstliche persische Rezepte klick auf die Links in der Beschreibung und besuche unsere Rezeptseite – dort findest du viele weitere süße und herzhafte Spezialitäten aus der iranischen Küche.
| Wasser: | 375 ml |
| Butter: | 50 g |
| Weizenmehl: | 130 g |
| Salz: | 0.25 TL |
| Zucker: | 260 g |
| Eier: | 3 |
| Frittieröl: | 1 L |
| Rosenwasser: | 3 EL |
| Safranfäden: | 4 |
| Zitronensaft: | 0.5 TL |
| Glukosesirup: | 100 g |

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Bamieh (بامیه) oder Bamia ist ein beliebtes persisches Gebäck, das zusammen mit Zoolbia häufig während des Ramadan genossen wird. Diese kleinen, knusprigen Teigstangen werden aus einem Brandteig hergestellt, frittiert und anschließend in einen duftenden Safran-Rosenwasser-Sirup getaucht. Die Kombination aus einer krossen Außenschicht und der süßen, sirupgetränkten Konsistenz macht Bamieh zu einem unwiderstehlichen Genuss.
Bamieh hat seinen Ursprung in der indischen Küche und wurde später in den Iran eingeführt. Der Name „Bamieh“ bedeutet auf Persisch „Okra“, da die Form des Gebäcks an die Schoten dieser Pflanze erinnert. Heute ist Bamieh eine feste Größe in der persischen Süßwarenkultur und wird das ganze Jahr über in Bäckereien und auf Festen angeboten.
Bamieh erinnert in seiner Zubereitung an Churros, die in Spanien und Lateinamerika verbreitet sind. Ein weiterer naher Verwandter ist Tulumba, eine türkische Spezialität, die ebenfalls aus Brandteig besteht, frittiert und in Sirup getränkt wird. Während Churros meist mit Zimt und Zucker bestreut und mit Schokoladensoße serviert werden, erhält Bamieh durch die Zugabe von Safran, Rosenwasser und Kardamom seine typische persische Note.
Traditionell wird Bamieh mit einer heißen Tasse persischem Schwarztee serviert, dessen herber Geschmack die Süße perfekt ausgleicht. In Kombination mit Zoolbia bildet es ein klassisches Duo, das besonders in der Fastenzeit oder bei festlichen Anlässen beliebt ist.
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