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| Aubergine: | 2 |
| Knoblauchzehe: | 2 |
| Tomate: | 2 |
| Ei: | 2 |
| Öl: | 2 EL |
| Kurkuma: | 1 TL |
Den Backofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Auberginen der Länge nach mehrmals leicht mit einem Messer einritzen, um das spätere Schälen zu erleichtern. Die Schnitte dabei gleichmäßig von oben nach unten führen.
Tipp: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du in unserem Video-Tutorial.
Die eingeritzten Auberginen auf ein Backblech legen und für etwa 40 Minuten im Ofen rösten. Gelegentlich wenden, damit sie gleichmäßig garen. Sobald sie weich sind, aus dem Ofen nehmen, die Schale abziehen und den Stielansatz entfernen.
Tipp: Traditionell werden Auberginen über offener Flamme gegrillt, was ihnen ein rauchiges Aroma verleiht.Das Fruchtfleisch in Stücke schneiden und mit einem festen Utensil wie einem Küchenstampfer zerdrücken, bis eine feine Konsistenz entsteht.
Tipp: Es ist empfehlenswert, die Kerne vorher zu entfernen, da sie leicht bitter schmecken können.Etwas Öl in eine Pfanne geben – verwende dazu das Öl deiner Wahl, zum Beispiel Olivenöl. Die vorbereiteten Auberginenstücke hinzugeben. Den Knoblauch fein hacken und ebenfalls in die Pfanne geben. Die Mischung vorsichtig anbraten, bis der Knoblauch sein Aroma entfaltet und die Auberginen gut durchgezogen sind. Jetzt ein wenig Kurkuma hinzufügen. Das gibt deinem Gericht eine besondere Note und warme Farbe.
Tipp: Du möchtest noch mehr Rezepte mit diesem Gewürz oder ähnlichen Zutaten entdecken? Gib einfach den gewünschten Begriff wie z. B. „Kurkuma“ oder „Aubergine“ in die Suchleiste oben ein und finde weitere Inspirationen.
Das Tomatenpüree zur Auberginen-Knoblauch-Mischung geben und gut umrühren, bis alle Zutaten gleichmäßig vermischt sind.
Tipp: Traditionell werden die Tomaten, genau wie die Auberginen, gegrillt und anschließend zerdrückt, wodurch sie ein intensives, rauchiges Aroma erhalten und sich leichter weiterverarbeiten lassen. Alternativ kann auch Tomatenmark verwendet werden, allerdings in geringerer Menge, da es konzentrierter ist.Das Ei zunächst in einer kleinen Schüssel aufschlagen und gut verquirlen, dann zur Auberginenmischung geben und gründlich unterrühren, bis es sich gleichmäßig verteilt hat. Anschließend die Mirza Ghassemi bei mittlerer Hitze weiter garen lassen, bis das Ei vollständig gestockt und gut mit der Auberginenmischung verbunden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipp: Wird das Ei direkt in die Pfanne gegeben, kann es schnell stocken und sich nicht optimal mit der Mischung verbinden.
Tipp für Restaurants: Eine alternative Variante ist, ein Spiegelei in einer separaten Pfanne zu braten und es beim Servieren auf die Auberginenmischung zu legen. Diese Variante verleiht dem Mirza Ghassemi ein besonders ansprechendes Aussehen und wird häufig in Restaurants verwendet. Zudem bleibt das Gericht so länger haltbar: Du kannst die Auberginenmischung im Kühlschrank aufbewahren, bei Bedarf aufwärmen, ein frisches Spiegelei zubereiten und es darauflegen.
Mirza Ghassemi eignet sich hervorragend als Vorspeise oder Beilage, kann aber auch als Hauptgericht mit frischem Brot oder Reis serviert werden. Traditionell wird dieses Gericht im Iran mit Naan (Fladenbrot), beispielsweise Taftoon, gereicht – ebenso wie ähnliche Speisen wie Kashk-e-Bademjan und Kashk Kadu. Dafür ein kleines Stück Brot nehmen, etwas Mirza Ghassemi darauf geben und nach Belieben mit frischen Kräutern ergänzen, dann wiederholen, bis man angenehm satt ist. Diese kleinen Häppchen nennt man Loghme. Alternativ lassen sich auch Baguettescheiben verwenden, auf die das Mirza Ghassemi gestrichen wird. Einige, insbesondere im Norden Irans, genießen Mirza Ghassemi gern mit Reis.
Für zusätzliche Tipps zur perfekten Reiszubereitung hilft unser Blog-Artikel „10 Tipps für perfekten Reis“.
| Aubergine: | 2 |
| Knoblauchzehe: | 2 |
| Tomate: | 2 |
| Ei: | 2 |
| Öl: | 2 EL |
| Kurkuma: | 1 TL |
Empfehlungen von Chef of Persia
Du möchtest wissen, wo du dieses Gericht probieren kannst? Wir haben recherchiert und herausgefunden, welche Lokale dieses Gericht (oder eine Variante davon) auf ihrer Speisekarte führen.
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Mirza Ghassemi (میرزا قاسمی) ist ein vegetarisches Auberginen-Gericht und zählt zu den Kronjuwelen der nordpersischen Küche. Es hat seinen Ursprung in der grünen Provinz Gilan am Kaspischen Meer, wo die Kombination aus üppiger Vegetation und traditioneller Kochkunst eine einzigartige kulinarische Landschaft hervorgebracht hat.
Das Gericht ist nach einem kaspischen Adligen benannt und wurde traditionell über offenem Holzfeuer zubereitet. Diese Zubereitungsmethode verleiht dem Gericht sein rauchiges Aroma, das auch heute noch geschätzt wird. In der Region Gilan ist Mirza Ghassemi nicht nur ein Gericht, sondern Teil der kulturellen Identität – bei Familienfeiern und Festen gilt es als unverzichtbar.
Mirza Ghassemi brilliert durch seine Vielseitigkeit bei der Präsentation – als Vorspeise, Hauptgericht oder Teil einer Mezze-Platte. Die Kombination aus rauchigen Auberginen, Knoblauch, Tomatenpüree und Ei sorgt für ein harmonisches Geschmacksprofil mit ausgewogener Textur. In persischen Restaurants wird es typischerweise in kleinen Schälchen gereicht, während es als Hauptgericht in größerer Portion mit Lavash oder Taftoon serviert wird. Viele genießen es auch mit Chelo (duftendem Safranreis) und Tahdig (knusprigem Reisboden) oder Kateh (fluffiger persischer Reis). Unser Blogbeitrag 10 Tipps für perfekten Reis verrät die Geheimnisse des fluffigen Chelo und des knusprigen Tahdig.
Reich an Ballaststoffen, Antioxidantien und pflanzlichen Proteinen, entspricht Mirza Ghassemi modernen Ernährungsanforderungen. Die Aubergine enthält wertvolle Nährstoffe wie Vitamin B1, B6 und Kalium. Ein weiterer Vorteil: Das Gericht ist glutenfrei und passt somit zu vielen Ernährungsformen.
Mirza Ghassemi ist in persischen Restaurants weltweit fester Bestandteil der Speisekarten. Ob in Berlin, London, New York oder anderen Städten. Neben Kashk-e Bademjan (Auberginen mit Molke) und Kuku Sabzi (Kräuter-Omelett) gehört es zu den gefragtesten vegetarischen Optionen der iranischen Küche. Auf Foodblogs und in sozialen Medien erfreut sich das Gericht wachsender Beliebtheit – besonders bei Menschen, die vegetarische persische Küche schätzen. Es zählt zu den meistgesuchten und am häufigsten geteilten Rezepten auf Chef of Persia.
Wer Mirza Ghassemi schätzt, wird auch andere auberginenbasierte Spezialitäten der persischen und nahöstlichen Küche genießen. Baba Ganoush, ein levantinischer Auberginendip mit Tahini, zeigt trotz unterschiedlicher Gewürze ähnliche rauchige Noten. Das türkische Patlıcan Salatası und das griechische Melitzanosalata gehören zur selben kulinarischen Familie. In der aserbaidschanischen Küche findet man Badımcan Küküsü, ein Auberginen-Omelett mit vergleichbarer Konsistenz. Innerhalb der iranischen Küche steht Kashk-e Bademjan (Auberginen mit fermentierter Molke) Mirza Ghassemi geschmacklich nahe, setzt jedoch mit Minze und Walnüssen andere Akzente. Ebenfalls erwähnenswert ist Borani-e Bademjan, bei dem Joghurt die cremige Textur liefert. Für Liebhaber veganer persischer Gerichte bieten sich zudem Kal-Kabab (gegrillte Auberginen) als Alternative an. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die fehlenden Rezepte bereitzustellen und ergänzen. Folgt uns auf unseren Social-Media-Kanälen, um keine Updates zu verpassen.
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